Allgemeine Geschäftsbedingungen für freiberufliche ÜbersetzerDiese Geschäftsbedingungen für freiberufliche Übersetzer gelten für alle Unternehmen der transline Gruppe, die keine individuellen Geschäftsbedingungen bekanntgegeben haben. Freiberufliche Übersetzer werden gebeten, bei demjenigen Unternehmen der transline Gruppe, für das sie arbeiten werden, nachzufragen, ob von den hier abgedruckten Geschäftsbedingungen abweichende Regelungen gelten.
Stand vom 1. Mai 2000. Die auf dieser Website bekanntgegebenen
allgemeinen Geschäftsbedingungen können zukünftigen
kurzfristigen Änderungen unterliegen. (Lesen Sie hierzu bitte
auch die Nutzungsbedingungen
zu dieser Website.)
Allgemeine Geschäftsbedingungen für freie Mitarbeiter["transline" bezieht sich auf dasjenige Unternehmen der transline Gruppe, das die jeweilige vertragliche Übereinkunft mit dem Übersetzer trifft.] 1. Diese Geschäftsbedingungen gelten für die gesamte Auftragsabwicklung mit freien Mitarbeitern, auch wenn beim einzelnen Auftrag nicht ausdrücklich darauf Bezug genommen wird. Durch die Annahme eines Auftrages wird zwischen dem/der freie/n Mitarbeiter/in und TLD ein Werkvertrag geschlossen. Die Annahme eines Auftrages begründet in keinem Fall einen Dienstleistungsvertrag, ein Beschäftigungsverhältnis i.S. des Arbeitsrechtes oder einen Vertretervertrag.
2. Das TLD - Auftragsblatt ist Bestandteil des Werkvertrages und
legt seinen Leistungsumfang fest. Der/die freie Mitarbeiter/-in
verpflichtet sich, alle Arbeiten genau nach den Anweisungen von
TLD und/oder deren Auftraggeber durchzuführen. Der/die freie
Mitarbeiter/-in verpflichtet sich, mitgeliefertes Informationsmaterial
für die Übersetzung und Formatierung zu verwenden.
3. Im Zuge des Auftrags erarbeitete Translation Memory Dateien, Terminologie und andere auftragsbezogene Daten werden TLD mit den zur Erfüllung bestimmten Leistungen übergeben. Urheberrechte entstehen aus der Erfüllung des Werkvertrags nicht. Sofern anderweitig Urheberrechte entstehen sollten, werden sämtliche Nutzungsrechte daran auf TLD übertragen und sind mit Ausgleich der Lieferantenrechnung uneingeschränkt abgegolten.
4. Die im Werkvertrag vereinbarten Termine sind ein wesentliches
Element des Vertrages mit TLD und genau einzuhalten. Bei Terminüberschreitung,
die der Mitarbeiter zu verantworten hat, ist TLD nicht mehr zur
Abnahme der Leistung verpflichtet. Darüber hinaus kann TLD
für den Schaden gegebenenfalls Ersatz verlangen, der nachweislich
aus der Terminüberschreitung entstanden ist. Kann ein vereinbarter
Termin oder die vereinbarte Qualität nicht eingehalten werden,
ist TLD bei Erkennen dieses Umstandes zu informieren, auch wenn
der/die freie Mitarbeiter/-in dies nicht fahrlässig oder schuldhaft
zu vertreten hat. Der/die freie Mitarbeiter/-in verpflichtet sich,
alle erforderlichen Maßnahmen der TLD zum Sicherstellen der
Qualität und des Termins zu dulden.
5. Die Leistungsvergütung richtet sich nach der jeweils gültigen Honorarliste der TLD für freie Mitarbeiter oder wird bei Eintritt in den Werkvertrag gesondert schriftlich vereinbart. Die Honorare werden von TLD vier Wochen nach dem Eintreffen der Rechnung des/der freien Mitarbeiters /-erin bezahlt. 6. Der/die freie Mitarbeiter/-in verpflichtet sich durch den Abschluß des Werkvertrags, die von TLD gezahlten Bruttohonorare nach den gesetzlichen Bestimmungen zu versteuern. Freie Mitarbeiter/-innen, die für die Mehrwertsteuer optiert haben, erhalten das Honorar zuzüglich der gesetzlichen MWSt.
7. Mit der Auftragsannahme verpflichtet sich der/die freie Mitarbeiter/-in
zur Geheimhaltung der ihm/ihr durch die vertragliche Leistung bekannt
werdenden Informationen. Besteht zwischen TLD und ihren Kunden eine
gesonderte Geheimhaltungsvereinbarung, so verpflichtet sich der/die
freie Mitarbeiter/-in, diese für sich ebenfalls rechtswirksam
zu unterzeichnen. Im Falle eines Verstoßes gegen die Geheimhaltungsverpflichtung
haftet der/die freie Mitarbeiter/-in gegenüber der TLD in vollem
Umfang.
8. Die vertraglichen Leistungen werden mängelfrei in vereinbartem Umfang an TLD geliefert. Bei Mängeln verpflichtet sich der/die freie Mitarbeiter/-in auf eigene Kosten zur Nachbesserung innerhalb der ihm/ihr von TLD gesetzten verkehrsüblichen Frist. Ist eine Nachbesserung innerhalb dieser Frist aus zeitlichen und/oder sachlichen Gründen nicht möglich, ist TLD berechtigt, auf Kosten des/der freien Mitarbeiters/-in die erforderliche Qualität herzustellen.
9. Ist eine erbrachte Leistung aus dem Werkvertrag zur Auslieferung
an den Kunden nicht geeignet und eine Nachbesserung termingerecht
nicht möglich, kann TLD innerhalb von 6 Monaten nach Erbringung
der Leistung die Rückgängigmachung des Vertrages verlangen,
oder wenn der freie Mitarbeiter den Mangel zu vertreten hat, Schadenersatz
wegen Nichterfüllung verlangen. Weitere Schadenersatzansprüche
sind damit nicht ausgeschlossen.
10. Der/die freie Mitarbeiter/-in sichert TLD strengsten Kundenschutz zu, insbesondere Geheimhaltung über das, was den freien Mitarbeitern im Rahmen ihrer Tätigkeit über die Kunden von TLD bekannt geworden ist. Bei nachgewiesenen Verstößen gegen den Kundenschutz kann TLD neben einer Vertragsstrafe Schadenersatzansprüche geltend machen. 11. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen und den zwischen TLD und den freien Mitarbeitern/-innen zustande kommenden Verträgen sind die für Reutlingen zuständigen Gerichte, sofern dem nicht gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen oder eine anders lautende schriftliche Vereinbarung getroffen wurde.
12. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser allgemeinen
Geschäftsbedingungen berührt nicht die Gültigkeit
der übrigen. Die Vertragsparteien vereinbaren, eine unwirksame
durch eine in ihrem wirtschaftlichen Ergebnis gleichwertige Bestimmung
zu ersetzen.
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